Schulalltag vor 100 Jahren

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Schulmuseum 2018 2

Schulmuseum 2018

Im Rahmen des Sachunterrichtes besuchen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 3 das Westfälische Schulmuseum in Dortmund. „Wie das Schulgebäude, in dem das Museum untergebracht ist, stammt auch die Einrichtung des Klassenzimmers, in dem der „Unterricht wie zu Kaisers Zeiten“ stattfindet, aus der Zeit zwischen der Jahrhundertwende und dem Ersten Weltkrieg. In originalen Schulbänken jener Zeit sitzend, erfahren die Schüler/-innen „am eigenen Leib“, wie es war, wenn zur Begrüßung des Lehrers („Guten Morgen, Herr Lehrer!“) auf- und strammgestanden werden musste, zum Unterrichtsbeginn die Sauberkeit (nicht nur) der Fingernägel kontrolliert, dann erst ein Gebet gesprochen wurde. Sie lernen im Rollenspiel „hautnah“, dass man gerade zu sitzen hatte, nur nach Aufforderung des Lehrers aufstehen und reden, nur im ganzen Satz antworten, nicht das „Herr Lehrer“ am Ende des Satzes vergessen, sich erst wieder setzen durfte, wenn der Lehrer die Erlaubnis dazu gab. Was der Stock auf dem Pult und das Bild des Kaisers an der Wand zu bedeuten hatten, erfahren die Schüler/-innen natürlich auch noch – bevor sie das Kopfrechnen üben und das Schreiben der alten „deutschen“ Schrift ausprobieren: zunächst mit dem Griffel auf der Schiefertafel, dann mit Feder und Tinte.“ (Zitat Schulmuseum)

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